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Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen ihrer Arbeitsgruppe hat die Physikerin ein Video produziert, in dem sie drei Kernfragen ihrer Forschung auf die Bühne bringt: Wie kühlt man Atome zur Versuchsvorbereitung bis fast zum absoluten Nullpunkt? Was ist Atominterferometrie? Und warum hilft Schwerelosigkeit dabei? Kurz erklärt: In der Atominterferometrie wird die Wellennatur von Materie genutzt, um winzige Effekte von Gravitation und Beschleunigungen messbar zu machen; Mikrogravitation ermöglicht deutlich längere Messzeiten, was die Sensitivität erheblich erhöht.
Dorthe Leopoldt hat dafür bekannte Songs wie „Ice Ice Baby“, „Superstition“ und „Free Fallin’“ umgeschrieben und neu choreografiert. Kollegen und befreundete Musikerinnen haben die Stücke eingesungen und eingespielt. Entstanden sind unterhaltsame und zugleich informative fünfeinhalb Minuten, die zeigen, wie Spitzenforschung kreativ, zugänglich und mit viel Freude vermittelt werden kann.
Der Exzellenzcluster QuantumFrontiers und die RISE-Initiative des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) haben die Produktion des Videos finanziell unterstützt.
Über Dance Your Ph.D.
Der renommierte Wettbewerb „Dance your PhD“ wird von der American Association for the Advancement of Science (AAAS) und dem Wissenschaftsmagazin Science ausgerichtet und findet 2026 bereits zum 18. Mal statt. In vier Kategorien (Physik, Chemie, Biologie und Sozialwissenschaften) können Forschende Videos einreichen, in denen sie ihre Doktorarbeit vertanzen. Eine Jury bewertet die Beiträge nach wissenschaftlicher Qualität, künstlerischer Umsetzung und der kreativen Verbindung von Wissenschaft und Kunst. Die Gewinnerinnen und Gewinner der vier Kategorien erhalten jeweils 750 US-Dollar, die Gesamtsiegerin oder der Gesamtsieger zusätzlich 2.000 US-Dollar.